Fakten
Hersteller
Kingston
Release
Oktober 2024
Produkt
SSD
Webseite
Preis
ab 236,99 Euro
Media (8)






Mit Marvel Tokon: Fighting Souls treffen zwei Welten aufeinander, die eigentlich wie füreinander geschaffen sind: die Superhelden und Schurken aus dem Marvel-Universum und die Fighting-Game-Spezialisten von Arc System Works. Statt einfach nur ein neues Marvel vs. Capcom zu kopieren, setzt das Studio auf ein eigenes Konzept mit spektakulären 4-gegen-4-Teamkämpfen, einer auffälligen Anime-Optik und einem überraschend einsteigerfreundlichen Kampfsystem.
Das Ergebnis ist einer der interessantesten Prügler der letzten Jahre – auch wenn das enorme Effektgewitter gelegentlich zulasten der Übersicht geht.
Superhelden im Arc-System-Works-Stil
Bereits optisch macht Marvel Tōkon klar, wer hinter dem Spiel steckt. Arc System Works kombiniert seine bekannte Anime-Ästhetik mit dem Marvel-Universum und interpretiert bekannte Figuren teilweise deutlich neu.
Animationen, Spezialattacken und Super Moves sind hervorragend inszeniert. Besonders bei den großen Angriffen verwandelt sich das Geschehen beinahe in eine interaktive Anime-Serie. Dazu kommen abwechslungsreiche Arenen und ein treibender Soundtrack. Technisch läuft das Kampfgeschehen größtenteils sauber. Lediglich wenn mehrere Charaktere, Assists und Effekte gleichzeitig auf dem Bildschirm auftauchen, kann die Übersicht kurzfristig leiden – einer der wenigen größeren Kritikpunkte des Kampfsystems.
4 gegen 4 – aber clever gelöst
Das Herzstück ist das ungewöhnliche 4v4-System. Anders als bei klassischen Tag-Fightern teilen sich die Mitglieder eines Teams einen gemeinsamen Lebensbalken. Dadurch muss man nicht permanent zwischen vier komplett unterschiedlichen Kämpfern wechseln.
Neuer Abschnitt
Neue Teammitglieder werden während des Matches über das Assemble-System eingebunden und können anschließend für Assists und weitere Aktionen genutzt werden. Das sorgt für überraschend viel taktische Tiefe, ohne Einsteiger sofort mit vier vollständigen Movesets zu erschlagen.
Wer möchte, kann sich zunächst auf einen Lieblingscharakter konzentrieren und die restlichen Helden hauptsächlich als Unterstützung einsetzen. Fortgeschrittene Spieler bekommen dagegen zahlreiche Möglichkeiten für Tag-Kombos, Assists, Mix-ups und spektakuläre Teamangriffe.
Leicht zu lernen, schwer zu meistern
Besonders gelungen ist die Zugänglichkeit. Einfache Eingaben, automatische Combos und unkompliziert ausführbare Spezialattacken sorgen dafür, dass selbst Genre-Neulinge schnell erste Erfolge feiern.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Marvel Tōkon oberflächlich wäre. Hinter der einfachen Steuerung verstecken sich zahlreiche Mechaniken, die vor allem im kompetitiven Bereich wichtig werden. Positionierung, Assists, Ressourcenmanagement und das richtige Timing beim Charakterwechsel entscheiden schnell über Sieg oder Niederlage.
Vorbildlich fallen zudem die Trainings- und Tutorial-Funktionen aus. Gerade Spieler, die normalerweise einen großen Bogen um komplexe Fighting Games machen, werden hier angenehm an die Mechaniken herangeführt.
Fazit & Wertung
Christoph meint: Die Kingston NV3 2TB ist eine unkomplizierte und angenehm sparsame PCIe-4.0-SSD, die ihre Stärken vor allem als Spiele-, Notebook- oder Alltagslaufwerk ausspielt!
“Die Kingston NV3 2TB erweist sich in unserem Test als solide PCIe-4.0-SSD für preisbewusste Anwender, die vor allem viel Speicherplatz und eine hohe Alltagsleistung suchen. Mit sequenziellen Transferraten von bis zu 6.000 MB/s beim Lesen und 5.000 MB/s beim Schreiben bietet sie ausreichend Leistung für aktuelle Gaming-PCs, Notebooks und typische Desktop-Anwendungen. Auch kurze Ladezeiten und flotte Dateioperationen gehören zu den Stärken unseres Testmusters. Positiv hervorzuheben sind darüber hinaus die geringe Leistungsaufnahme und die erfreulich niedrige Wärmeentwicklung. Selbst ohne zusätzlichen M.2-Kühlkörper blieb unser Testmuster mit maximal 55 °C unter Last problemlos im grünen Bereich. Mit dem Heatspreader unseres Mainboards sank die Spitzentemperatur sogar auf lediglich 47 °C. Die einseitige Bestückung und kompakte Bauweise machen die NV3 zudem für Notebooks und platzsparende Systeme interessant. Die fünfjährige Herstellergarantie rundet das Gesamtpaket ab. Ganz ohne Kompromisse kommt die NV3 allerdings nicht aus. Kingston verzichtet auf einen dedizierten DRAM-Cache und setzt bei unserem Testmuster auf QLC-NAND. Gerade bei längeren und schreibintensiven Workloads kann sich diese Kombination gegenüber höherwertigen TLC-Modellen mit eigenem DRAM bemerkbar machen. Für professionelle Dauerlast-Anwendungen und Anwender, die konstant maximale Schreibleistung benötigen, gibt es daher geeignetere SSDs. Kritisch sehen wir außerdem das Multi-BOM-Konzept. Da Kingston je nach Produktionscharge unterschiedliche Controller- und NAND-Kombinationen einsetzen kann, muss eine im Handel gekaufte NV3 technisch nicht vollständig unserem Testmuster entsprechen. Dadurch können insbesondere Dauerleistung, Leistungsaufnahme und Temperaturen zwischen verschiedenen Chargen variieren.

- gute Alltags- und Gaming-Performance
- bis zu 6.000 MB/s beim Lesen und 5.000 MB/s beim Schreiben
- PCIe 4.0 x4 und NVMe 2.0
- niedrige Leistungsaufnahme
- geringe Wärmeentwicklung
- auch ohne zusätzlichen Kühlkörper problemlos betreibbar
- einseitige und kompakte M.2-2280-Bauweise
- 640 TBW beim 2-TB-Modell
- fünf Jahre Herstellergarantie
- auch im kompakten M.2-2230-Format erhältlich
- keine technischen Angaben zu Switches und deren Lebensdauer
- kein eigener DRAM-Cache
- QLC-NAND bei unserem Testmuster
- schwächere Dauer-Schreibleistung bei anspruchsvollen Workloads möglich
- Multi-BOM: Controller und NAND können je nach Charge variieren
- dadurch Testergebnisse nicht uneingeschränkt auf alle Exemplare übertragbar

