Fakten
NVIDIA dreht offenbar erneut an der Preisschraube: Laut einem Bericht der taiwanischen Economic Daily sollen die Preise für GPU-Hardwarepakete um 20 bis 30 Prozent steigen. Es wäre bereits die dritte Preiserhöhung im Jahr 2026. Anders als zuvor betrifft die aktuelle Anpassung nicht nur das High-End-Segment, sondern nahezu das gesamte Portfolio.
Hauptgrund bleibt die ungebrochen hohe Nachfrage nach KI-Hardware. Große Technologieunternehmen investieren massiv in Rechenbeschleuniger für generative KI, wodurch wichtige Komponenten wie GPU-Chips und Speicher zunehmend knapp werden. Zusätzlich plant auch Samsung eine deutliche Preiserhöhung bei DRAM-Speicher, während die Produktion moderner GDDR7-Speicher hohe Fertigungskosten verursacht.
Die Folgen sind bereits im Handel spürbar: Boardpartner und Händler sehen sich mit höheren Einkaufspreisen konfrontiert, wodurch die Mehrkosten voraussichtlich an die Endkunden weitergegeben werden. Teilweise sollen Händler ihre Lagerbestände sogar zurückhalten, da sie mit weiteren Preissteigerungen rechnen.
Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht. Solange der KI-Boom anhält, dürfte das hohe Preisniveau bei Grafikkarten und anderer PC-Hardware zur neuen Normalität werden.

